Mit welchen Methoden arbeitest du?
In meiner Praxis für Beratung und Therapie arbeite ich mit modernen, wissenschaftlich fundierten Ansätzen, die sich in der Begleitung sehr gut ergänzen. Dazu gehören unter anderen:
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eine wertschätzende, beziehungsorientierte Gesprächstherapie
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die Schematherapie
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die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
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Körperpsychotherapie
Diese Methoden lassen sich individuell aufeinander abstimmen. Sie verbinden das verstehen innerer Zusammenhänge mit emotionaler Regulation und konkreten Veränderungsschritten im Alltag. Im Mittelpunkt steht dabei kein starres Vorgehen, sondern ein gemeinsamer Prozess, der sich an dir, deinem Tempo und deinem Erleben orientiert.
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Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
Die ACT ist eine moderne Form der Verhaltenstherapie, die Achtsamkeit, Akzeptanz, Werteorientierung und konkrete Handlungsschritte verbindet.
Im Zentrum steht weniger die Frage, wie Symptome verschwinden, sondern vielmehr:
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Wie möchtest du leben?
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Was ist dir wirklich wichtig?
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Welche Entscheidungen bringen dich wieder näher zu dir selbst?
ACT unterstützt dich dabei, aus inneren Kämpfen auszusteigen, Gedanken und Gefühle einzuordnen und handlungsfähig zu bleiben - auch dann, wenn es innerlich herausfordernd ist. Akzeptanz bedeutet herbei nicht, etwas gutheißen zu müssen, sondern Druck zu reduzieren und bewusster wählen zu können, wie du mit dir und deinem Leben umgehen möchtest.
2. Die Schematherapie
Die Schematherapie hilft dir zu verstehen, warum du in bestimmten Situationen so fühlst und reagierst, wie du es tust - besonders dann, wenn sich diese Reaktionen wiederholen und stärker sind, als du es dir wünschst.
im Mittelpunkt stehen sogenannte Schemata: tiefe innere Muster, die häufig in frühen Beziehungserfahrungen entstanden sind und sich später im Alltag bemerkbar machen.
Sie können sich zum Beispiel zeigen in bestimmten Glaubenssätzen wie:
"Ich muss stark sein und darf nichts brauchen"
"Ich bin nur wertvoll, wenn ich viel leiste"
"Ich darf niemandem zur Last fallen"
"Meine Bedürfnisse sind nicht wichtig"
Diese Muster beeinflussen oft unbewusst
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wie du dich fühlst
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wie du denkst
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wie du handelst
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wie du Beziehungen gestaltest
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wie streng du mit dir selbst umgehst
Schematherapie macht diese inneren Muster sichtbar und eröffnet Wege, ihnen heute liebevoller, freier und selbstbestimmter zu begegnen. Häufig ist dabei auch die innere Anteile Arbeit ein wichtiger Bestandteil.
3. Innere Anteile Arbeit
Die innere Anteile Arbeit geht davon aus, dass es in jedem Menschen unterschiedliche innere Anteile gibt - zum Beispiel Anteile, die schützen, antreiben, kontrollieren oder sich zurückziehen. Diese inneren Reaktionen sind keine Schwächen, sondern sinnvolle Schutzstrategien, die häufig aus früheren Erfahrungen entstanden sind.
Viele Menschen kennen innere Spannungen wie:
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ein teil möchte stark sein, ein anderer ist erschöpft
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ein teil weiß, was gut wäre, ein anderer hat Angst
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ein Teil möchte Grenzen setzen, ein anderer Harmonie wahren
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ein Teil sucht nähe, ein anderer zieht sich zurück, um sicher zu bleiben
In der gemeinsamen Arbeit schauen wir:
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welcher innere Anteil sich gerade zeigt
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wovor er dich schützen möchte
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welche Gefühle oder Bedürfnisse dahinter stehen
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was du heute brauchen würdest, um dich sicher zu fühlen
Wir arbeiten dabei nicht eggen die Anteile, sondern mit ihnen - respektvoll, verstehend und in einem sicheren Rahmen.
Für viele Menschen ist diese Arbeit ein Wendepunkt, der Raum für Entlastung schafft, neue Perspektiven und innere Schritte, die zuvor nicht möglich waren.
4. Körperpsychotherapeutische Verfahren
Körperpsychotherapeutische verfahren gehen davon aus, dass Erleben nicht nur im Kopf stattfindet, sondern immer auch körperlich.
Alles, was wir fühlen, denken oder innerlich erleben, zeigt sich gleichzeitig auf körperlicher Ebene.
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in der Atmung
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in der Muskelspannung
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in der Haltung
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im Tempo
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in einem inneren Gefühl von Weite oder Enge
Jede Erfahrung, die zu viel zu schnell, zu überwältigend oder nicht verarbeitet werden konnte, hinterlässt Spuren. Nicht unbedingt als Erinnerung im Kopf, sondern als Zustand im Körper:
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eine bestimmte Spannung
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ein "zu wenig spüren"
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ein "sich klein machen"
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ein inneres Alarmgefühl
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ein Gefühl des Abgeschnittensein
Körperpsychotherapeutische Arbeit setzt genau dort an: nicht nur beim Verstehen eines Problems, sondern beim direkten Erleben im Körper. Nicht durch Zusammenreißen, sondern durch langsames Wiederfinden von Sicherheit im Körper.
Im Kern geht es nicht darum, den Körper zu kontrollieren, sondern ihn wieder als lebendigen Zugang zu sich selbst zu nutzen.